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Schattenkreuze: Karfreitagsgedanken

Jedes Leben hat ein Maß an Leid. 
Manchmal bewirkt eben dieses 
unser Erwachen.

(Buddhistischer Sinnspruch)


Schattenkreuze
Im Morgengrauen, der Schleier zerrissen,
erhebt sich der Mensch, dem Licht zugewandt.
Mit Sehnsucht im Herzen, die Arme weit offen,
Empfängt er den Tag, von Freude umspannt.

Der Schatten, ein stummer und treuer Begleiter,
Gleicht einem Kreuz, das sanft den Boden berührt.
Ohne Dunkelheit kein Licht, so raunt uns der Morgen,
Ohne Leid keine Freude, das Leben geführt.

So schreiten wir weiter, dem Lichte entgegen,
Verwurzelt am Ort, wo Stille regiert.
Im Tanz der Verwandlung, im Werden und Sterben,
Rythmus der Wiederkehr, die uns berührt.

Unendlich und weit, im Einklang der Zeiten,
Trägt uns das Lied des Seins durch den Tag.
Mit Hoffnung im Herzen, im Blick das Verlangen,
Suchen des Lichts, das die Nacht zu bannen vermag.

© 2024 - Hans Jürgen Groß







Vertiefende Textanalyse 
1 Gedicht, 2 Interpretationen

"„Schattenkreuze" ist kein Gedicht, das tröstet, indem es das Leid verkleinert. Es tröstet, indem es das Leid in Beziehung setzt – zum Licht, zur Gemeinschaft, zur Zeit."

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🌳 Vertiefung: Warum das Kreuz im Schatten liegt – Eine Spurensuche im Gedicht „Schattenkreuze“

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Zusammenfassung:

"Schattenkreuze: Karfreitagsgedanken" von Hans Jürgen Groß - ein hoffnungsvolles Gedicht über Leid und Freude im Leben. 


Stichworte: 

Leid, Freude, Hoffnung, Licht, Dunkelheit, Leben, Tod, Karfreitag, Kreuz, Erlösung, Sinn, Suchen, Gedicht, Lyrik, Ostern, Biografiearbeit, Beratung, Coaching, Mentoring, DrGross















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