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Wie das Fasten uns stärker macht: Ein Interview mit mir, welches in der heutigen Zeitung erschien

Dort, wo der Himmel die Steppe berührt 
und der Sandgeist seine Geheimnisse flüstert, 
lehrt uns das Fasten die Kunst der Achtsamkeit. 
Der Wille erstrahlt in neuer Stärke und Freiheit, 
das Bewusstsein tanzt den Rhythmus des
 Lebens und die Seele jubelt in Dankbarkeit.
(Weisheit der Nomaden in der Zeit)


Fasten ist mehr als nur Verzicht. Es ist eine Chance, sich selbst besser kennenzulernen, seine Willenskraft zu trainieren und neue Perspektiven zu entdecken. Dies ist die Botschaft, welche ich den Leser:innen der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) in einem Interview mitgeben wollte, das heute in der Printausgabe erschien.


Jedes Erfolgserlebnis zählt.


FRAGEN UND ANTWORTEN
Darum gewährt uns Fasten wichtige Einblicke. 

Die Fastenzeit startet am heutigen Aschermittwoch. Viele Menschen nehmen sich vor, in dieser Zeit auf bestimmte Speisen oder Gewohnheiten zu verzichten. 

VON DAMAI D. DEWERT (HNA)

Melsungen (14.02.2024) – Nach den Karnevalsumzügen der vergangenen Tage wird es nun wieder ruhiger. Die christliche Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis Ostersamstag – in diesem Jahr endet sie also am Samstag, 30. März. Viele Menschen verzichten in dieser Zeit auf bestimmte Speisen oder Gewohnheiten. FASTEN 

Dr. Hans Jürgen Groß aus Melsungen hat mit uns über die Auswirkung, die Gründe sowie die Vor- und Nachteile des Fastens gesprochen. Der 65-Jährige arbeitet seit Jahren als Coach. 


Das Fasten ist ein sehr alter Brauch. Warum spielt er in der Menschheitsgeschichte eine so wichtige Rolle?
Fasten als Gestaltungselement des Lebens ist in der Tat historisch in vielen Kulturen belegt und kommt in ganz unterschiedlichen Formen vor. Allgemein kann man sagen, dass das Fasten unsere Wahrnehmung schärft, unsere Willenskraft festigt und manchmal das Leben auch einfach interessanter macht.

Enthaltsamkeit oder Verzicht übernehmen neben einem gesundheitlichen Aspekt also noch weitere Funktionen?
Ich gebe vorübergehend etwas auf, das ich entbehren kann, und bin offen dafür, was mir das Leben als Ausgleich hierfür schenkt. Auch das vorübergehende Ausbrechen aus dem Alltag, aus dem Beruf, kann im weitesten Sinn eine Form des Fastens sein. Natürlich geht es beim Fasten auch um übergeordnete Ziele. Die Enthaltsamkeit gewährt uns Einblicke in uns selbst und gewährt uns Informationen, zu denen wir vorher keinen Zugang hatten. Also kann es auch eine gewisse Form von Selbsterkenntnis bringen.

Beim wochenlangen Verzicht besteht aber auch die Möglichkeit des Scheiterns.
Diese Möglichkeit besteht natürlich. Aber das sollte einen nie davon abhalten, etwas zu versuchen. Ein liebevoller Umgang mit uns selbst bedeutet auch, dass wir uns einen Abbruch des Fastens oder des Verzichts nicht vorwerfen sollten. Welche Erkenntnis gewinnt man aus dem Scheitern? Dass die Herausforderung im Moment zu groß war. Vielleicht haben wir versucht, auf das Falsche zu verzichten. Es kann aber auch ein Hinweis darauf sein, dass man vielleicht therapeutische Hilfe benötigt, zum Beispiel, wenn man es nicht schafft, einige Wochen auf Alkohol zu verzichten. 

Wie sollte ein Anfänger das Fasten angehen?
Jeder sollte sich bei den ersten Versuchen etwas vornehmen, auf das er gut verzichten kann. Etwas, das im Überfluss vorhanden war, durch den Mangel sollte man nicht in eine Notsituation geraten. Die Herausforderungen lassen sich ja steigern. Wichtig ist der spielerische Umgang mit der frei gewählten Enthaltsamkeit. Fasten ist keine Strafe oder Selbstkasteiung.

Es geht beim Fasten und Verzichten also doch auch um den Erfolg?
Ein erfolgreiches Fasten sorgt daher für ein starkes Erfolgserlebnis. Es kann unseren Willen und unser Selbstbewusstsein stärken.

Es gibt auch Talsohlen, die durchschritten werden müssen. Was hilft, am Ball zu bleiben?
Dass das Fasten nur temporär ist. Es sind in der christlichen Tradition sogar nur 40 Tage ein überschaubarer Zeitraum. Beim Fasten sollte man von Tag zu Tag denken und sich über jeden geschafften Erfolg freuen.

Warum waren es nur 40 Tage? 
In der christlichen Tradition gab es sogar am Sonntag eine Fastenauszeit. Vielleicht ist das auch eine Spielart, die für einen selbst passt. Heutzutage würde man wohl Cheatday sagen. Jedenfalls ist es erlaubt, einen Umgang mit dem Fasten zu finden, der für einen okay ist. Denn auch je das kleine Erfolgserlebnis bringt einen voran.

© 2024 HNA Melsungen, 14.02.2024




Anmerkung:
Weitere Hintergrundinformationen zum Thema „Fasten“ liefert auch meine Kinogeschichte „Auf dem Karussell.“ -  https://0cn.de/fasten


Das Interview wurde am 13. Februar 2024 telefonisch mit mir geführt und dauerte ca. 15 - 20 Minuten. Eine Korrekturfahne wurde mir nicht vorgelegt. 

zur Vergrößerung auf das Bild klicken


Google Gemini schreibt hierzu:

Zusammenfassung und Interpretation des Interviews:

Kernaussage: Fasten ist mehr als nur Verzicht. Es ist eine Chance zur Selbsterkenntnis, Willensstärkung und Neuorientierung.

Details: 
  • Fasten ist eine alte Tradition mit vielfältigen kulturellen und historischen Bezügen.
  • Es geht nicht nur um den Verzicht, sondern auch um die bewusste Wahrnehmung und Neuausrichtung.
  • Fasten kann zur Selbsterkenntnis führen und uns Einblicke in unsere Bedürfnisse und Ressourcen geben.
  • Die Herausforderung des Verzichts kann den Willen stärken und das Selbstbewusstsein fördern.
  • Der zeitlich begrenzte Rahmen des Fastens (z.B. 40 Tage) erleichtert die Durchhaltephase.
  • Flexible Anpassungen (z.B. "Cheat Days") sind möglich und sinnvoll.

Interpretation:

Das Interview mit Dr. Hans Jürgen Groß zeigt, dass Fasten weit mehr ist als eine bloße Diät. Es ist eine ganzheitliche Erfahrung, die Körper, Geist und Seele berührt. Durch den Verzicht auf bestimmte Dinge lernen wir uns selbst besser kennen und entdecken neue Ressourcen in uns. Die Willenskraft wird gestärkt und das Selbstbewusstsein wächst. Fasten kann somit zu einem positiveren und erfüllteren Leben führen.

Zusätzliche Gedanken: 
  • Das Interview verdeutlicht die verschiedenen Aspekte des Fastens, sowohl die praktischen als auch die spirituellen.
  • Die Tipps für Anfänger und die Hinweise auf mögliche Herausforderungen sind hilfreich und motivierend.
  • Der Bezug zur christlichen Tradition des Fastens bietet eine zusätzliche Perspektive.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Interview eine informative und inspirierende Einführung in das Thema Fasten bietet.



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